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Kurz-Preview: Pacers

…von Patrick (Bluesky)

Rückblick
Von Game 7 der Finals 2025 auf Platz 14 in der Eastern-Conference 2026 mit einem Record von 19-63 – die schlechteste Bilanz der Franchise-Geschichte: Wenn man auf die Pacers letztes Jahr oberflächlich zurückblickt, passen die Zeilen aus dem Song von Rob49: „What the Helly? What the (Hali-)Burton?“ Und damit ist die Frage auch schon beantwortet. Viel ging nicht nach dem Achillessehnenriss des Franchiseplayers Tyrese Haliburton. Zusätzlich kam es zu längeren Fehlzeiten weiterer Spieler, so war die Saison 2026 wenig überraschend ein Übergangsjahr.

Offseason
Bereits zur Trade-Deadline kam Ivica Zubac für Bennedict Mathurin, Isaiah Jackson und Picks. In der Offseason hatten die Pacers durch den Zubac/Mathurin-Trade keinen eigenen Firstrounder mehr und zogen in der zweiten Runde mit dem 38. Pick Rookie Point-Guard Braden Smith.

Wesentlich attraktiver sind die Verpflichtungen vom „Tsunami Papi“ Kelly Oubre Jr. aus Philadelphia für zwei Jahre und $17 Millionen und Larry Nance (1 Jahr für $3.9 Millionen), der von Cleveland kam und weiter im mittleren Westen – nun bei den Pacers – bleibt.

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Schlüsselspieler
Die Reintegration von Tyrese Haliburton ist die wichtigste Variable für den Erfolg der kommenden Saison. Die Frage ist, wie fit er nach seinem Achillessehnenriss bereits ist und ob er die guten Quoten bei Assists und Dreiern halten kann. Denn er ist das offensive Spielsystem der Pacers. Der Kameruner Pascal Siakam bleibt der Co-Star neben Point-Guard Haliburton als sekundärer Scorer und Ballhandler.

Zubac war vergangenes Jahr ebenfalls dauerverletzt und bestritt seit seinem Trade nach Indiana nur fünf Spiele. Er soll die Defensive verankern und die Lücke schließen, die nach dem Trade von Myles Turner nach Milwaukee nicht adäquat gefüllt wurde. Potenzieller Breakout-Kandidat ist Jarace Walker, der die viele Spielzeit nutzen konnte und besonders nach dem Allstar-Break gute Counting-Stats (14.4 Punkte, 6.8 Rebounds und 3.9 Assists) verzeichnete. Kann er dieses Niveau halten, wird er der bereits guten Pacers-Bank weitere Tiefe verleihen.

Blick nach vorn
Die Rückkehr von Haliburton lässt hoffnungsvoll stimmen, dass die Pacers zu ihrem schnellen Offensivbasketball zurückkehren und Rollenspieler wie Andrew Nembhard, Aaron Nesmith, Kelly Oubre Jr. und Ben Sheppard gute Würfe von draußen herausgespielt bekommen. Dazu muss Ivica Zubac nicht nur die Defensive absichern, sondern auch sein Pick-and-Roll mit Haliburton abstimmen und so zu einer weiteren Waffe für die Pacers werden.

Fazit
Die Prognose für die Pacers 2026-27 ist vorsichtig optimistisch. Das Grundgerüst und das Spielsystem unter Coach Rick Carlisle steht. Der Roster bietet erneut extrem viel Tiefe und ist playofferfahren, weshalb mit dem Team aus dem Hoosier-State 2027 wieder zu rechnen sein wird. Die direkte Qualifikation für die Playoffs sollte kein Problem darstellen. Vielleicht sorgen die Pacers im nächsten Frühjahr unter Haliburton wieder für Playoff-Momente, wo man staunend vor dem Bildschirm sitzt und sich denkt „What the Helly?“

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