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Kurz-Preview: Kings

…von Daniel (Bluesky)

Rückblick
Die Kings erlebten 2025-26 mit 22 Siegen und 60 Niederlagen eine der schlechtesten Spielzeiten ihrer Geschichte. Die Verletzungen von Domantas Sabonis, Zach LaVine und Keegan Murray trugen zum Desaster bei, doch die eigentliche Ursache liegt in einer jahrelangen Kaderplanung, die auf teure nicht passende Veteranen statt nachhaltige Entwicklung setzte.
General Manager Scott Perry reagiert darauf mit einem Neuanfang. Statt kurzfristiger Erfolge steht nun der nachhaltige Aufbau eines jungen Kerns im Mittelpunkt.

Offseason
Volles Risiko für die Zukunft: Mit Darius Acuff Jr. , Alex Karaban und Emanuel Sharp investierte Sacramento gezielt in Jugend. Insbesondere Acuff soll langfristig das Ruder als Point-Guard übernehmen.
Perrys Motto – man wolle „Freiwillige und keine Geiseln“ im Kader – wird immer mehr beherzigt. Die Verpflichtung von Ben Simmons ist finanziell kein Risiko. Es bleibt die große Hoffnung, dass er verletzungsfrei bleibt. Der Abgang von DeMar DeRozan sowie das Karriereende von Russell Westbrook kann spielerisch nur von Vorteil sein, was die Entwicklung der jüngeren Kings angeht.

Schlüsselspieler
Acuff wird und muss direkt zum Schlüsselspieler werden. Ganz schön viel Druck für einen Rookie. Die Erwartungshaltung ist fast so groß wie die Hoffnung, dass der 20-Jährige das Kings-Team tragen kann. Von den Sophomore-Spielern wie Raynaud und Cardwell wird entsprechend Hilfe kommen. Spieler wie Sabonis, die kein Teil der Zukunft sind, sollten keinen Impact mehr auf das Spiel haben.

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Blick nach vorn
Die Zielsetzung ist klar: Man wird darum kämpfen, nicht die schlechteste Bilanz der NBA zu haben. Intern wird man jedoch alles dafür tun, Acuff so viel Spielzeit wie auch Entwicklungsraum zu geben. Gleichzeitig wird man nicht zögern, sollten Angebote für Sabonis oder Monk auf dem Tisch liegen.
Es ist Saison 1 nach der Iso-Ball-DeRozan-Ära. Ich hoffe inständig, dass Scott Perry sich selber zur Zielsetzung gemacht hat, einen neuen Headcoach zu finden. Spätestens für die darauffolgende Saison.

Fazit
Die Saison 2026-27 ist für Sacramento kein Jahr des Gewinnens, sondern ein Übergangsjahr. Der Blick geht weiter, denn 2027-28 wird man über ausreichend Cap-Space verfügen. Der Fokus liegt nun auf der Entwicklung von Raynaud, Clifford und Acuff. Die entscheidende Frage lautet: Reicht dieses junge Fundament, um die Kings zurück in die Relevanz zu führen oder bleibt die Franchise dauerhaft im NBA-Mittelmaß gefangen?

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